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Natrium phosphoricum

Natrium phosphoricum
Kasuistik von Reinhard Flick

Carla R., ein Fall von Neuragie
Erstordination 17.9.2001

Normalerweise ist sie bei einer homöopathischen Kollegin in Behandlung. Da diese gerade auf Urlaub ist, kommt sie mit ihren aktuellen Beschwerden in meine Praxis.

Seit 2 Monaten leidet sie an folgenden Beschwerden:

Ihre rechte Gesichtshälfte ist geschwollen und schmerzt. Der Ausgangspunkt der Beschwerden ist die rechte Schulter, von der die Schmerzen hinter dem rechten Ohr vorbei bis zum Gesicht ziehen. Dabei ist auch die rechte Ohrmuschel rot und geschwollen.

Die Schmerzen bessern sich durch trockene Wärme und Ruhe, verschlimmern sich morgens und durch Wind. Auch während eines Aufenthalts auf einer Alm im Sommer waren sie schlimmer. In der letzten Zeit fühlt sie sich müde, hat ein vermehrtes Bedürfnis nach Rückzug.

Besonders auffallend bei dieser Schmerzthematik ist die rote Schwellung des rechten Ohrs. Diese tauchte bei der von mir geleiteten Arzneimittelselbsterfahrung von Natrium phosphoricum auf und bestätigte damals eine Erfahrung einer Prüfung Kents. Wir finden die Arznei auch bei der einseitigen Röte des Ohres im Kentschen Repertorium.

Bestätigend finden wir Nat-p. auch noch zweiwertig bei morgens agg. und einwertig beim Schmerz der rechten Schulter.

Da es sich um eine Urlaubsvertretung handelt, verfüge ich über keine weiteren Informationen über die Patientin und verordne die Arznei nur über die Akutsymptome.

Sie erhält Natrium phosphoricum C200 (Remedia).

Bei der Kontrolle am 26.9.2001 berichtet sie, dass die Beschwerden um 90% gebessert seien, sie kaum noch Schmerzen habe, auch die Schwellung des Gesichts und des Ohres fast völlig verschwunden sei. Später höre ich nichts mehr von ihr.